Purkersdorf - Kaiser Josef-Straße 15
Wie kann die Gemeinde so einen Bau genehmigen?  

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So soll es, wenn es nach den Betreibern geht, in Kürze aussehen. 

Das Ortsbild der ältesten Straße Purkersdorfs ist auf ewige Zeiten zerstört. 

Bauwahnsinn Purkersdorf, SPÖ, Liste Baum, Karl Schlögl, Freunderlwirtschaft
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Warum möchte Gemeinde Prominenten-Bau durchboxen?

Wir möchten Ihnen vor Augen führen, wie weit es mit leistbarem Wohnen bzw. Menschlichkeit in der SPÖ-Basis aussieht:

  • 2015 wurde im Zentrum von Purkersdorf (Kaiser Josef-Straße 15) ein Grundstück mit einem alten Einfamilienhaus an die gemeinnützige Wohnbaugemeinschaft Wien-Süd zu einem sehr überhöhten Preis verkauft: 735 m2 um € 480.000!! Dies entspricht einem m2-Preis von 640 €. Ein privater Interessent bzw. eine Familie wäre nie bereit gewesen, diesen immensen Betrag zu investieren bzw. hätte sich das vermutlich gar nicht leisten können.

  • Dazu sei bemerkt, dass der Vizebürgermeister und SPÖ-Baustadtrat, Hr. Viktor Weinzinger, Angestellter der Wien-Süd ist, die in Purkersdorf sehr aktiv ist. Bei Einreichung des Projekts war Herr Mag. Karl Schlögl noch Bürgermeister in unserer Stadt, der noch in seiner Amtszeit als Bürgermeister mit einem seiner Gemeinderäte (den er in den Bau- und Finanzausschuss gehievt hat) eine Immobiliengesellschaft gegründet hat, die „Hannah Immobilientreuhand GmbH“, Firmensitz ist die Immobilie des Firmenpartners, DI Rechberger.

  • Aufgrund des auf diesem Grundstück geplanten "Klotzes" und einigen ähnlichen Großbauten entstand großer Unmut in der Purkersdorfer Bevölkerung, der dann aufgrund eines  Bürgerinitiativantrags (über 700 Unterschriften) in einem Baustopp mündete.

  • Auf Grund dieses Erfolgs bei der Unterschriftensammlung stimmte der Gemeinderat im Beisein von über 70 BürgerInnen dem Baustopp bis zur Überarbeitung des Bebauungsplans, der Erstellung eines neuen Raumordnungskonzepts, sowie einem Verkehrskonzept, zu.

  • Die unmittelbaren Nachbarn des Grundstücks, ein betagtes Ehepaar von 88 bzw. 83 Jahren, das  immer die SPÖ aus Überzeugung gewählt hat, möchte den Lebensabend in ihrem Haus verbringen. Dies wäre im Falle der Realisierung dieses Projekts nicht mehr möglich. Was das für alte Menschen bedeutet, brauchen wir hier sicher nicht näher zu erläutern.

  • Aufgrund der Tatsache, dass Anrainerrechte in den letzten Jahren massivst beschnitten wurden, ist die Baulobby extrem im Vorteil.
     

In Purkersdorf bedeutet dies konkret, dass der Bausachverständige DI Pluharz (Hr. Weinzinger war jahrelang bei ihm, aber auch beim jahrzehntelangen Bausachverständigen von Purkersdorf, DI Pluharz angestellt!)  erstaunlicherweise fast immer letzlich im Sinne der Bauherren begutachtet.

Im Juni 2015 wurden unter Baustadtrat Weinzinger und mit dem Sachverständigen Pluharz (zur Erinnerung: Weinzinger ist auch Angestellter der Wien Süd, war früher bei Architekt Pfeil und Pluharz angestellt... ) die Bebauungsvorschriften vom Gemeinderat geändert!

Kurz danach kamen einige Kaufverträge zustande! Nur so konnten diese Bauten so gebaut werden, wie sie jetzt dastehen oder in Planung sind.

23.06.15              Gemeinderatsbeschluss

21.10.15              Vorschriften gelten

29.10.15              Wien Süd kauft Kaiser Josef-Str. 15                      02.07.15              Grundstück Kaiser Josef-Str. 12 wird gekauft

15.09.15              Wien Süd Deutschwald

Dies bedeutet konkret, dass auf den Schutz des Ortsbilds bzw. die Nachbarn noch weniger Rücksicht genommen wird. Es wird gegen die örtlichen Bauvorschriften bewilligt, da die Nachbarn ja ohnehin aufgrund ihrer eingeschränkten Nachbarschaftsrechte nichts dagegen unternehmen können. Und der jetzige Bürgermeister Hr. Steinbichler (SPÖ), dessen Schwiegervater der Architekt des Baus ist, empfiehlt den Nachbarn, die Gemeinde Purkersdorf zu klagen!

Das ist doch mehr als zynisch!
 

Was den geplanten Bau betrifft, gehen Interessen der Wien-Süd auch weit vor Interessen, was die Sicherheit von Kindern betrifft (Schulen in unmittelbarer Nachbarschaft) bzw. Interessen der umliegenden Anwohner vor. Die Ausfahrt der Garage mündet direkt in den Gehsteig des Schulwegs.

Die gemeinnützige Wohnbaugemeinschaft Wien-Süd agiert hier nicht gemeinnützig im Sinne des leistbaren Wohnens, sondern will freifinanzierte Eigentumswohnungen bauen (die sich ein Normalsterblicher nicht leisten kann) ohne Rücksicht auf Nachbarn, Anrainer und einer großen Anzahl an PurkersdorferInnen.

Das Ortsbild von Purkersdorf würde sich massiv zum Nachteil verändern, die Kaiser Josef-Straße ist eine der ältesten Straßen der Stadt Purkersdorfs und teilweise als Altortgebiet gewidmet.

Laut Aussagen der Wien-Süd hat sich der Altbürgermeister Mag. Karl Schlögl bereits vor einiger Zeit im oberen Stockwerk eine Wohnung reservieren lassen.

Die Wien-Süd ist ein SPÖ-nahes Unternehmen. 

Die Gemeinde wurde fast 27 Jahre lang von der SPÖ unter Karl Schlögl regiert. 

Es gibt einige Antworten auf die Frage, warum die SPÖ derzeit so erfolglos ist. Dieser geplante Bau ist eine davon. 

Auch der Alt-Bürgermeister hat sich eine Wohnung reserviert

 

Die Computersimulation zeigt den geplanten Bau

(noch ohne Fenster) an der Ecke Kaiser Josef-Straße/Schwarzhubergasse.


Diese Bilder zeigen, dass der Bau nicht ins Ortsbild passt! Die älteste Straße Purkersdorfs wird unwiederbringlich zerstört und den Anrainern jede Lebensfreude genommen! 

 

Wir fragen, womit das zu tun haben könnte? Könnte es damit zu tun haben, dass der Wohnbaustadtrat ein Angestellter der Baubetreiber ist?

 

Oder war es von Vorteil, dass der zum Zeitpunkt Einreichung amtierende

Bürgermeister an der Errichtung dieses auch aus persönlichen Gründen,

z. B. einer Reservierung Wohnung interessiert war?

 

Warum wurde dieses Grundstück nicht für Infrastrukturbauten gewidmet?

Und warum baut eine „Wohnbaugenossenschaft“ auch hier einen freifinanzierten Wohnbau für Prominente und deren FreundInnen?

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