BAUSTOPP 

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So darf das nicht weiter gehen! 

 Purkersdorf im Immobilienfieber - Baustopp - Liste Baum!
 Purkersdorf im Immobilienfieber - Baustopp - Liste Baum!
Purkersdorf Liste Baum Baustopp Unterschriftenliste

Liste Baum schlägt Baustopp in Purkersdorf vor!

bis das Raumordnungskonzept und der Bebauungsplan überarbeitet sind

Purkersdorf braucht einen neuen Bebauungsplan!

Die Liste Baum fordert einen Baustopp für großvolumige Bauten, bis das Raumordnungskonzept und der Bebauungsplan überarbeitet sind. Unsere Gründe und Argumente für diesen Baustopp sind entstanden durch eine Reihe von aus dem Ruder gelaufenen Bauten, die die Anrainer in ihren Lebensbedingungen beeinträchtigen. Und viele könnten jederzeit von so etwas betroffen sein….

Beispiele für misslungene Bauprojekte, die aus dem Ruder gelaufen sind:

  1. Der Wohnbau an der Kreuzung Hardt Stremayr-Gasse/Linzerstraße: Dieser Bau ist in jeder Hinsicht ein Fiasko. Das große Haus hat das kleine Haus völlig verschluckt. Die Folge jetzt: Die Bewohner des großen Hauses (!) beklagen sich nun z.B. über den Rauch vom kleinen Haus! Das war vorhersehbar – weil einfach zu knapp und zu voluminös an den Altbestand herangebaut wurde.

  2. Es wird immer wieder ohne Hausverstand gebaut: In der Kaiser Josef-Straße wurde bei einem Anrainer bis auf 30 cm an den Balkon herangebaut.

  3. Beim geplanten Bau Kaiser Josef-Straße/Schwarzhubergasse sind derzeit Wohnungen für Prominente aus Purkersdorf geplant, anstatt diesen zentralen Baugrund für öffentliche Infrastruktur zu reservieren. Die Schulen dort haben enormen Platzmangel, was auch auf den gewollt intensiv betriebenen Zuzug der Jahre unter Schlögl zurückzuführen ist. Wenn Menschen in den Ort geholt werden, muss auch für Infrastruktur begleitend vorgesorgt werden. Auch die Wirtschaftskammer hat sich für dieses Grundstück (angepasster Bau) interessiert, ihre Außenstelle dann aber jenseits des Zentrums errichtet. Damit wurde eine Chance zur Stärkung des Zentrums und eine halbwegs ortsbildverträgliche Bebauung vertan.

  4. Es kann auf Druck von Bau-Lobbys nicht jedes Fuzerl Bauland verwertet werden. Die Gemeinde muss sich vom Einfluss dieser extremen Immobilienverwertung befreien und hat Allgemeininteressen zu vertreten.
     

Der Baustopp soll wie in anderen Gemeinden, z. B. aktuell in Pressbaum, Klosterneuburg und Korneuburg, dazu dienen, einen neuen Bebauungsplan vom Diktat der Einzelinteressen zu lösen und eine überlegte, geordnete Gesamtbebauung zu schaffen. Dazu bedarf es der Integrität der handelnden Personen, der Einbindung der Bevölkerung (!) und Visionen für die nächsten Jahrzehnte.

Im Raumordnungsgesetz ist verankert, dass anlassbezogene Umwidmungen – wie sie in Purkersdorf laufend getätigt werden – unzulässig sind.

Daher Bürgerinitiativantrag für Baustopp in Purkersdorf

 Purkersdorf im Immobilienfieber - Baustopp - Liste Baum
Kaiser Josef-Straße 15 

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