Wir versenden in unregelmäßigen Abständen Aussendungen zu aktuellen Themen Emails 

Vizebürgermeister Purkersdorf Christian Matzka Liste Baum & Gruene

Purkersdorfs Vizebürgermeister Dr. Matzka tritt zurück

NÖN: „Paukenschlag: Purkersdorf: Jetzt tritt auch der Vizebürgermeister ab Matzka gibt Rückzug aus Kommunalpolitik bekannt. Gründe liegen auch in jüngsten politischen Entwicklungen“.

 

Im Artikel wird Matzka u.a folgend zitiert:

 

 

 

https://www.noen.at/purkersdorf/paukenschlag-purkersdorf-jetzt-tritt-auch-der-vizebuergermeister-ab-christian-matzka-ruecktritt-115750817

 „Die Kommunalpolitik mit der Verschränkung von Bauwirtschaft,

Wohnbau- und Immobilienunternehmen mit dem Gemeinderat haben mir

meine Entscheidung leichter gemacht“

26. September 2018

Wir hoffen sehr, dass Dr. Matzka weiter in der bisherigen Dimension für Purkersdorf tätig sein wird. Vor allem zum Schutz vor dem immer dreisteren  Auftreten der Baulobby müssen nun viele Kräfte zusammenstehen!

 

Dazu ein Video, wo er als Obmann des Purkersdorfer Stadtverschönerungsvereins auftritt, und das auch aufzeigt, was verloren ginge, wenn sich Matzka tatsächlich ganz zurückziehen würde…

140 Jahre Stadtverschönerungsverein Purkersdorf https://www.youtube.com/watch?v=bAZX4GDacig

 

„Immonopoly“: Purkersdorf im Immobilienfieber

Millionen-Poker um das Volksbank-Gebäude – und was das für Wohnungssuchende bedeutet

 

ERGO will das Volksbankgebäude am Hauptplatz verkaufen. Ergo ist an der Volksbank beteiligt, ist offenbar Geschäftspartner nicht unwichtiger Personen in der Gemeindepolitik und finanziert mit 25.000 € die Hauptplatzkonzerte. Diese Spende ist eher mickrig im Vergleich zu den Summen, die beim entstanden Millionen-Poker um das Volksbank-Gebäude auf den Spieltisch gelegt werden. ERGO bot der Gemeinde das Gebäude für 2,8 Millionen € an. Es spricht aber einiges dafür, dass in Wirklichkeit die Initiative von der Gemeinde ausging. - Das ist immerhin ein stolzer Quadratmeterpreis von ca. 6.300 €!

Insbesondere der designierte Bürgermeister soll laut NÖN auf ein Anbot durch die Gemeinde Purkersdorf Wert gelegt haben. Der noch amtierende Bürgermeister dürfte bald die Brisanz erkannt  und dann gebremst haben. Jedenfalls lagen dem Gemeinderat am 25.9. unterschiedliche Anträge aus der Bürgermeisterfraktion vor:

1. ein Anbot mit 1,9 Millionen zu unterbreiten (noch immer ein stolzer Preis von ca 4.300 €/m2) 

2. ein Anbot mit 1,5 Millionen (mit Verhandlung) zu unterbreiten (Hintergrund: die Bezirkshauptmannschaft zog aus dem Gebäude der Volksbank aus, weil keine Barrierefreiheit bestand und dafür ca. 400.000 € Investitionen notwendig sind).

Beschlossen wurde überraschend, kein Anbot zu machen. Dem waren tagelang ein hektisches Treiben und stundenlange Sitzungen vorausgegangen, wo sich innerhalb der Bürgermeisterfraktion das Blatt deutlich wendete, und offensichtlich auch der zukünftige Bürgermeister seine Meinung änderte, um nicht im Regen stehen zu bleiben. 

 Ein Grund dafür, warum die Bürgermeisterfraktion plötzlich kalte Füße bekam, war wahrscheinlich auch, dass der Rücktritt des Vizebürgermeisters auch mit der Begründung „Verschränkung von Bauwirtschaft, Wohnbau- und Immobilienunternehmen mit dem Gemeinderat“ wie eine Bombe in die langen Sitzungen eingeschlagen haben dürften

 

Der Millionenpoker um das Volksbankhaus treibt wohl die Wohnpreise in Purkersdorf weiter in die Höhe

Was bedeutet das alles, zumal unklar ist, was die Gemeinde mit diesem Gebäude, das einige Mieter hat, und für das Investitionen zu tätigen sind, wirklich machen würde. Eine Erklärung dafür ist, dass es hier darum geht, Immobilienpreise nach oben zu treiben. Das hat den für alle (Groß)Eigentümer, inklusive der Gemeinde selber den angenehmen Effekt, dass alle bestehenden Immobilien mehr wert werden und höher bewertet werden, und zwar um ordentlich viel, weil solche Preise auch für Purkersdorf ein Quantensprung sind. Manche mögen da also (ziemlich) profitieren. Verlierer sind ab er auf jeden Fall alle die, die leistbaren Wohnraum oder Baugrund suchen. Das trifft vor allem junge Menschen: Durch das Immobilienpreistreiben wird jedenfalls – das ist wohl klar – Wohnen nicht billiger.

 

LIB schlägt vor:

Offenlegung der wesentlichen direkten und indirekten Firmen- und Immobilienbeteiligungen- und -beziehungen für antretende und abtretende Bürgermeister

Ab sofort sollen antretende und auch abtretende Bürgermeister ermutigt werden - im Sinne ähnlicher Regelungen bei anderen demokratisch gewählten Funktionen - wesentliche direkte und indirekte Immobilien- und Firmenbeteiligungen und -beziehungen transparent offenzulegen. Dies ist ein Beitrag zur Transparenz und Stärkung des Vertrauens in öffentliche Institutionen, und kann bei antretenden Bürgermeistern zur Klärung möglicher Befangenheit bei gewissen Entscheidungen beitragen.

LIB gewinnt durch Wetten zum Bürgermeisterwechsel

 

Im Kurier war ja schon im Frühjahr zu lesen, dass der Bürgermeister plane Ende Oktober  (2018) zurückzutreten. Da solche Ankündigungen aber nicht das erste Mal zu vernehmen waren, haben wir Wetten angenommen, ob dies diesmal tatsächlich eintreten wird. Nun können wir die Aktion im November wahrscheinlich mit einem Gewinn beenden. Denn erstaunlicherweise wetteten ALLE, die sich mit einem Einsatz beteiligten, darauf, dass der Bürgermeister bleiben werde. Noch erstaunlicher hatte übrigens auch der Bürgermeister selbst darauf gewettet, dass er bleibt, und wird nun auch seinen Einsatz verlieren.

 

Immobilienfieber nicht nur in Purkersdorf:

Wiener Immobilien Skandale

https://kurier.at/chronik/wien/die-wiener-immobilienskandale/400127423?utm_source=KURIER.at%20Daily&utm_campaign=118c3b6db6-newsletter_kurier_at_daily&utm_medium=email&utm_term=main_0

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