Purkersdorfs erfolgreicher Bauunternehmer war fast 5 Jahre als Gemeinderat tätig. 
Auch im Bauausschuss....

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Wir nehmen zur Kenntnis, dass Herr DI Rechberger seine SPÖ-Gemeinderatsfunktion zurück legt, weil er mehr Zeit für seine Tochter haben möchte. 

Zum Rücktritt von SPÖ - GR DI Rechberger

Wir anerkennen, dass Herr Dipl.-Ing. Rechberger den Entschluss gefasst hat, sich aus der kommunalen Politik zurückzuziehen und hoffen, dass die Purkersdorfer Stadtregierung beim Besetzen politischer Funktionen künftig bereits im Vorfeld mehr Augenmerk auf die klare Trennung von privaten und öffentlichen Interessen legt.

 

Konkret sollte diskutiert werden, inwiefern jemand, dessen Firma als Bauträger in Purkersdorf tätig ist, gleichzeitig im Bauausschuss tätig sein soll, in dem über Projekte und Regeln für die Bebauung vorentschieden wird.

 

Es ist zu hoffen, dass in der Bürgermeisterpartei dadurch auch die Einsicht reift, dass die Gemeinde Purkersdorf – wie bereits viele andere Städte – der Transparenzinitiative beitritt. Handlungsbedarf scheint jedenfalls gegeben. 

 

Möglicherweise besteht auch die Chance, dass die Bürgermeisterpartei ihre Baupolitik überdenkt und das Allgemeininteresse wieder in den Vordergrund rückt.

  • Bleibt weiters noch zu hoffen, dass Herr Dipl.-Ing. Rechberger in der Sache Teilungsklage – mit der Möglichkeit der Versteigerung – in der Hardt-Stremayrgasse 3 von typischen US-Methoden abrückt und man eine menschliche Lösung dafür findet.

 

Zu einer schamlosen Beschuldigung ohne jegliche Faktenbasis:

 

Offenbar mangels sachlicher Argumente zu unseren dargestellten Tatschen stellt Herr Rechberger ohne jegliche Faktenbasis eine Verbindung von einem Brand in seinem Privathaus mit früheren Artikel in unserer Zeitung her.

Schon die Bezeichnung „Brandanschlag“ ist dabei nach derzeitiger Informationslage nicht mehr als eine Behauptung; vielmehr gibt es verlässliche Infos, dass der (schnell gelöschte) Brand, der angeblich von einem Müllcontainer am Eingang von Rechbergers vielstöckigem Haus ausgegangen ist, von einer Wiener Jugendgang verursacht worden sein soll, die offenbar auch beim vielbegangenem kurzen Aufstieg auf die Feihlerhöhe an Rechbergers Haus vorbeikam (Sein Haus liegt direkt am Stiegenaufstieg zur Feihlerhöhe), und die um etwa dieselbe Zeit auch Vandalenakte an anderen Stellen in Purkersdorf verübt haben soll.

 

Die Nachfrage bei der Purkersdorfer Polizei ergab zu dem

 

1. dass der Akt zum Brand in der Neugasse in Purkersdorf                              abgeschlossen ist und zur Staatsanwaltschaft geschickt wurde, und

2. weder ich noch jemand anderer aus unserem Bereich dazu direkt          oder indirekt vorkommt (geschweige denn vernommen wurde).

 

Offen für mich ist inwieweit ich das Verbreiten solcher abstruser Anwürfe, die sich selbst richten, durch rechtliche Schritte verhindert werde.

 

Es ist jedenfalls zu hoffen, dass dies der letzte Versuch zur Diskreditierung sachlicher Kritik sein wird.

 

Herzlich Ihr 

Josef Baum

 

Im Folgenden wird dargestellt, dass Kritik nicht Hetze ist:

 

Wer sind „Hetzer“? – Wir üben konstruktive Kritik

 

Zum Vorwurf der „Hetze“ eine Stellungnahme der LIB:

 

Eine kritische Stellungnahme, die Fehlentwicklungen öffentlich beanstandet soll und kann im besten Fall der politischen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung dienen. Und darum geht es der Liste Baum. Die Kritik an den Vorgehensweisen richtet sich in erster Linie an eine fehlgeleitete Politik im Bau-und Immobilienbereich – ein Problem, das nicht nur in Purkersdorf, sondern derzeit in ganz Österreich zu finden ist. Wir sind nämlich - trotz des Umstands eines der flächenmäßig kleinsten Länder in Europa zu sein - an der (traurigen) Spitze, was das Verbauen von wertvoller Bodenfläche betrifft.

 

Von der Kritik betroffene Bauträger oder Politiker bezichtigen die Liste Baum der Hetze, doch die Liste Baum will keinen Hass schüren oder Ängste hervorrufen. Der Liste Baum geht es darum, dass Fehlentwicklungen gestoppt werden und zurückgekehrt wird zu einer Politik, die ein normales Miteinander in der Gemeinde möglich macht.

Die Situation stellt sich bei genauerer Betrachtung nämlich ganz  anders dar:

 

Dass ein unfreundliches Klima in Purkersdorf Einzug gehalten hat, ist nämlich der rücksichtslosen Vorgangsweise im Bau- und Immobilienbereich zuzuschreiben, wo man Menschen, die schon immer oder sehr lange in Purkersdorf wohnen die Lebensqualität nimmt und wo Menschen sich bedroht fühlen, dass ihnen sehr bald ähnliches passiert, wenn nebenan ein Grundstück veräußert wird – was zur Zeit überproportional häufig passiert.

 

Hier geht es um Immobilienspekulation und um maximale Verwertbarkeit von Grundstücken, wodurch auch sehr hohe Grundstückspreise bezahlt werden können.

 

Diesen Bauträgern geht es darum, aus der Verwertung einer Liegenschaft den maximalen Profit zu erzielen. Das bedeutet, dass Ortsbild und Lebensqualität der Anrainer keine Bedeutung mehr haben, sondern einzig und allein, was am Ende als Gewinn verbucht werden kann.

Und diese Tatsache, liebe Purkersdorferinnen und Purkersdorfer, ist dafür verantwortlich, dass in Purkersdorf die Lebensqualität abnimmt und das Misstrauen unter den Menschen zu.

Ja, Menschen fühlen sich von dieser Wohnbaupolitik bedroht und das ist anzuprangern. Den Menschen, die diese Missstände aufwerfen, Hetze vorzuwerfen, wird auf lange Sicht nicht möglich sein, denn der Unmut innerhalb der Bevölkerung ist groß. Und er wird – wenn sich nichts ändert – noch größer werden.

 

Ihr Liste Baum - Team

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