Tierschutz - Tierrechte 

Bitte endlich eine Hundeauslaufzone!

Hundeauslaufzonen sind die einzigen Bereiche, in denen sich Hunde ohne Leine und/oder Maulkorb frei bewegen dürfen und mit ihren Artgenossen herumtoben dürfen.

Es muss doch in unserer Stadt möglich sein irgendwo ein eingezäuntes Gebiet dafür zu finden.

Den Zaun könnte man leicht durch die ca. 35.000 Euro Hundeabgaben, die in Purkersdorf abgeführt werden, finanzieren.

Bina Aicher

März 2019 

Hundauslaufzone Purkersdorf, Liste Baum & Grüne, Hunde,

"Grausamkeit gegen die Tier kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. 

Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes."

Alexander von Humboldt (1769-1859)

Tierschutz – eine Frage der Ethik

Ja, es finden unglaublich viele Verbrechen gegen die Menschlichkeit statt. Weltweit finden derzeit 28 Kriege oder bewaffnete Konflikte statt (Quelle: uni-hamburg.de). Und alle sind schrecklich und die Menschen leiden ungemein.

Dort, wo keine Kriege stattfinden, wird gevöllert. Lebensmittel werden im Übermaß eingekauft, um danach zu einem guten Teil im Mistkübel zu landen. Tierleid wird einfach ausgeblendet, TierschützerInnen werden als schrullige Sozialromantiker und Spaßverderber abgetan, die einem die fröhliche Grillerei vermiesen wollen.

Österreich liegt an der Spitze des Fleischkonsums:

  • 67 kg Fleisch isst ein/e Österreicher/In pro Jahr – 50 % davon Schweinefleisch.

  • Nur 1,4 % dieser Schweine wird biologisch gehalten.

  • Nur 15 – 20 % der Rinder sehen jemals eine Wiese, bevor sie getötet werden.

  • 44 Tonnen bzw. 40 % der insgesamt in Österreich in Umlauf gebrachten Antibiotika wird zur Behandlung von Nutztieren verwendet, damit sie nachher getötet werden können.

  • Ca. 99.000.000 (99 Millionen!) Tiere werden jährlich in Österreich geschlachtet.

Das sind nur einige Fakten zur Massentierhaltung.

Aber es geht auch um Empathie. Es genügt einfach nicht, das eigene Haustier zu verhätscheln und gleichzeitig im Supermarkt Billigfleisch für das Sonntagsschnitzel einzukaufen. Dabei über die Qualen dieser Lebewesen hinweg zu schauen, ist billig und letztlich auch sehr kurzsichtig. Sich übers „Schächten“ aufzuregen, gleichzeitig aber Fleisch aus Tier-Konzentrationslagern zu kaufen, ist pharisäisch. Es gibt keinen Grund, diese Waren zu kaufen.

Es muss nicht heißen, kein Fleisch zu essen, es muss heißen: zivilisierte Menschen kaufen kein Fleisch aus Massenproduktionen, die mit Tieren dermaßen grausam umgehen, dass man von „Tierhaltung“ nicht mehr sprechen kann. Ein Anfang, diese Schrecklichkeiten zu verringern, könnte ein (!) fleischloser Tag in der Woche und/oder Fleisch aus biologischer Qualität oder wenigstens „artgerechter“ Tierhaltung sein.

Und nicht vergessen: der Konsument/die Konsumentin hat die Macht zu bestimmen, was Märkte verkaufen!

Bina Aicher

Gut für die Tiere, gut für uns Alle

Billigfleisch, illegale Tiertransporte, Klimawandel und Bauernsterben sind nur einige der Aspekte, die mich dazu veranlasst haben, das Tierschutzvolksbegehren als direktdemokratische Initiative ins Leben zu rufen. Ziel ist ein systemischer Wandel mit einer tiergerechten, zukunftsweisenden Landwirtschaft. Dafür werden grundsätzliche Änderungen bei Haltung, Fütterung, Zucht, Transport und körperlichen Eingriffen bei Nutz- und Heimtieren verlangt.

Das Volksbegehren will heimische Bauern und Bäuerinnen stärken und fordert mehr Mitwirkungsrechte für Tierschutzorganisationen. Weitere Punkte des Forderungskatalogs sind u. a. die Umschichtung von Fördermitteln, die verpflichtende Kennzeichnung tierischer Lebensmittel und Pelz, die Neuregelung des Katzenschutzes und ein Importverbot von Tierqual-Produkten.

Unterstützungserklärungen zur Einleitung des Tierschutzvolksbegehrens können ab 7. Mai in allen Gemeinden oder online unterschrieben werden. Regionalkoordinatorin für Niederösterreich, Agnes Gispert, lädt hier www.tsvb.at/mitmachen zu Informationsstammtischen ein. Die Diskussionsreihe „Tierwohl in Österreich: Welche Rolle spielt die Europäische Union?“ findet am Do., 9. Mai 2019 um 18:30 Uhr im Landgasthaus im Weingarten - Im Weingarten 1, 2523 Tattendorf statt.


Anmeldung: noe@tierschutzvolksbegehren.at

Werden auch Sie Teil einer Bewegung, die schon über 5.000 Aktivisten umfasst oder unterstützen Sie das überparteiliche Volksbegehren, wenn es Ihnen möglich ist, mit einer Patenschaft: www.tierschutzvolksbegehren.at

Herzlichst

Ihr Dr. Sebastian Bohrn Mena

Sozialökologische Plattform Purkersdorf

Seit 30 Jahren AKTIV für Sie

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